Crêpe Iris, Crêpe Marie und Crêpe Monique


Was ist eine Crêpe Marie? Dreimal darfst Du raten.

1. Die Crêpe-Köchin? Nein! Die heißt Elke.
2. Die Crêpe-Platte? Leider auch nicht! Die heißt Krampouz. Aber das ist eine andere Geschichte.
3. Der Crêpe-Wender? Falsch! Der heißt Palette.

Wenn Du es wirklich wissen willst, einfach weiterlesen. (Es gibt auch etwas zu gewinnen.)

Doch zunächst einmal zu Iris und Monique. Die Crêpe Iris – mit Ahornsirup – ist nach meiner Schwester benannt, die in Vermont nahe der kanadischen Grenze lebt und mich mit dem goldenen Ahornsirup von der Woodchuck Maple Farm beliefert. Iris macht übrigens auch sehr gute American Blueberry Pancakes mit Maple Syrup.

Die Crêpe Monique – erfrischend mit Zitrone und Zucker – ist die Lieblings-Crêpe meiner Freundin Monika, die das wundervolle Graknitti für den Crêpe-Stand gehäkelt hat.

Und die Crêpe Marie? Jetzt wird es spannend: Eine meiner absoluten Lieblings-Crêpe-Füllungen ist Cassis, die Schwarze Johannisbeere, in Wien auch Ribisel genannt. Lange habe ich nach der besten Cassis-Marmelade gesucht. Gefunden habe ich sie schließlich am Nachbarstand, wo Robert Schaar und seine Frau Maria Äpfel, Säfte, Wein und köstliche Wachauer Marmeladen mit 75% Fruchtanteil verkaufen. Bref, die Crêpe Marie ist eine Hommage an die beste Marmelade-Köchin zwischen Wien und Gdansk.

Thank you, Iris, danke, Monika, und dziękuję, Maria!

Möchtest Du auch eine meiner Crêpe-Musen werden, wie zum Beispiel meine Stand-Nachbarin Sandra, die die Crêpe Sandrine mit Schokocrème und frischen Erdbeeren erfunden hat? Dann hast Du zwei Möglichkeiten: Du isst eine bestimmte Crêpe-Sorte so oft, dass sie schließlich unter Deinem Vornamen bekannt wird, oder Du inspirierst mich zu einer neuen Sorte. Ich bin gespannt, Mesdames!
Allez-y, créez!

 

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PS: Wer errät, warum die Crêpe mit Quittenmarmelade „Crêpe Gertrûde“ heißt, bekommt diese beim nächsten Besuch um die Hälfte billiger. Ein kleiner Tipp: Cherchez la foi!

 

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